Schlaflosigkeit, Unruhe, Gereiztheit – damit beschäftige ich mich seit 1973, seit meinem Praktikum am Bechterew-Institut. Das Nervensystem ist keine „Charakterschwäche“, es ist ein Organ, und man kann es wieder aufbauen: mit Atmung, mit dem Wort, mit einem klaren Tagesrhythmus und richtiger Ernährung. Ohne Tabletten, an die man sich gewöhnt.
Im Kopf kreisen die Gedanken, morgens ist man wie zerschlagen. Vor Schlafmitteln hat man Angst, und ohne sie geht es nicht.
Das Herz klopft ohne Grund, innen eine ständige Spannung.
Sie fahren Ihre Nächsten an und machen sich danach Vorwürfe. Das ist nicht Ihr Charakter – das ist Erschöpfung.
Atemübungen beruhigen das Nervensystem schneller als jede Tablette.
Die Wissenschaft der Suggestion ist mein Fachgebiet. Ich lehre, die Gedanken von der Unruhe zur Ruhe zu führen.
Zucker und Kaffee schaukeln auf, Magnesium und lebendige Nahrung beruhigen. Wir sehen uns Ihre Kost an.
Schlaf, Licht, Wasser, Bewegung – eine einfache Ordnung des Tages, die die Kraft zurückbringt.
Ich begann als ganz normaler Arzt – Medizinisches Institut Taschkent, 1967. Dann kamen Kliniken in Leningrad, die Olympiamannschaft der UdSSR, Amerika: ein Doktorgrad der Medizin in den Bereichen Homöopathie, Naturheilkunde und Physiotherapie, eine Promotion in Ernährungspsychologie und die Arbeit an Kliniken in den USA und in Mexiko.
„Die Art zu denken zu ändern heißt, die Art zu leben zu ändern.“